Die häufigsten Fehler bei Businessfotos – und wie Sie diese vermeiden
- 17. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Einleitung
Professionelle Businessfotos sind weit mehr als schöne Bilder. Sie prägen den ersten Eindruck Ihres Unternehmens und entscheiden oft darüber, wie glaubwürdig, kompetent und sympathisch Sie wahrgenommen werden.
Dennoch sehen wir immer wieder Businessfotos, die ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Häufig liegt das nicht an der Kamera oder der Technik, sondern an einer fehlenden Planung oder einer uneinheitlichen Bildsprache.
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen die häufigsten Fehler bei Businessfotos – und wie Sie diese vermeiden können.
1. Ohne Ziel und Konzept ins Shooting starten
Ein Business-Shooting sollte nicht erst dann geplant werden, wenn kurzfristig Bilder für die Website oder Social Media benötigt werden.
Überlegen Sie sich bereits im Vorfeld:
Wo sollen die Bilder eingesetzt werden?
Welche Botschaft soll vermittelt werden?
Welche Zielgruppe möchten Sie ansprechen?
Welche Bildsprache passt zu Ihrem Unternehmen?
Ein klares Konzept sorgt dafür, dass alle Bilder später wie aus einem Guss wirken.
2. Uneinheitliche Bildsprache
Viele Unternehmen lassen über mehrere Jahre hinweg immer wieder einzelne Fotos erstellen. Das Ergebnis sind unterschiedliche Hintergründe, Lichtstimmungen, Farben und Bildbearbeitungen.
Dadurch wirkt der Unternehmensauftritt schnell unruhig und wenig professionell.
Eine einheitliche Bildsprache sorgt für Wiedererkennung und stärkt Ihre Marke – unabhängig davon, ob die Bilder auf Ihrer Website, auf LinkedIn oder in Broschüren verwendet werden.
3. Stockbilder statt echter Menschen
Stockbilder können einzelne Inhalte sinnvoll ergänzen. Wenn es jedoch darum geht, Ihr Unternehmen zu präsentieren, ersetzen sie keine echten Mitarbeitenden.
Kunden und Bewerber möchten sehen, wer hinter Ihrem Unternehmen steht.
Authentische Mitarbeiterfotos vermitteln Persönlichkeit, schaffen Vertrauen und machen Ihr Unternehmen unverwechselbar.
4. Den Hintergrund unterschätzen
Der Hintergrund trägt wesentlich zur Bildwirkung bei.
Unaufgeräumte Arbeitsplätze, störende Gegenstände oder unpassende Räume lenken vom eigentlichen Motiv ab.
Oft reichen bereits kleine Anpassungen, um deutlich hochwertigere Bilder zu erhalten.
5. Nur klassische Porträts erstellen
Businessfotografie besteht aus weit mehr als einzelnen Porträtaufnahmen.
Ergänzen Sie Ihr Shooting beispielsweise mit:
Teamaufnahmen
Arbeitssituationen
Detailaufnahmen
Räumlichkeiten
Kundenkontakt (wenn möglich)
Produktions- oder Dienstleistungsprozessen
So entsteht eine vielseitige Bildwelt, die sich flexibel für Website, Social Media und Marketing einsetzen lässt.
6. Veraltete Businessfotos verwenden
Unternehmen entwickeln sich weiter. Neue Mitarbeitende, neue Räumlichkeiten oder ein moderner Markenauftritt sollten sich auch in den Bildern widerspiegeln.
Aktuelle Businessfotos zeigen, dass Ihr Unternehmen aktiv, modern und professionell ist.
7. Businessfotos nur für einen Zweck planen
Ein häufiger Fehler besteht darin, Bilder ausschliesslich für die Website produzieren zu lassen.
Mit einer guten Planung lassen sich während eines einzigen Shootings Inhalte für viele verschiedene Kanäle erstellen:
Website
Social Media
LinkedIn
Recruiting
Broschüren
Flyer
Präsentationen
Pressearbeit
Dadurch entstehen deutlich mehr Inhalte, ohne dass zusätzliche Shootings notwendig werden.
Fazit
Professionelle Businessfotografie beginnt nicht mit dem Auslösen der Kamera, sondern mit einer durchdachten Planung.
Wer seine Bildwelt strategisch entwickelt, schafft Vertrauen, stärkt die eigene Marke und erhält Bilder, die über Jahre hinweg vielseitig eingesetzt werden können.
Schon kleine Anpassungen können einen grossen Unterschied machen – sowohl für den ersten Eindruck als auch für die Wahrnehmung Ihres Unternehmens.
